Pflanze der Woche
Allium sativum
Die Heilkraft des Knoblauchs: antibiotisch gegen Bakterien, Viren und Pilze – und wohltuend für Herz und Kreislauf.
Inhaltsstoffe & Wirkung
Wirkung
Die antibiotische Wirkung des Knoblauchs
gegen Bakterien, Viren, Schimmel- und Hefepilze
Die antibiotische Wirkung des Allicins ist fast so stark wie die des Penicillins.
Gegen Schimmelpilzerkrankungen gibt es nur wenige Gegenmittel: Der Knoblauch ist eines davon. Außergewöhnlich stark ist seine Wirkung bei chronischen Hefepilzerkrankungen, zum Beispiel Candidosen, besser bekannt als Candida. Aber auch bei Hautpilzen eingesetzt, zeigen sich gute Erfolge.
Knoblauch wirkt auf Viren und ist nachweislich zur Vorbeugung von Grippeepidemien zu gebrauchen.
Wirkung auf Herz und Blutkreislauf
Die Heilkraft des Knoblauchs bei Beschwerden des Herz- und Kreislaufsystems ist heute sicher das bedeutsamste Einsatzgebiet für die Pflanze. In vielen Studien wurde nachgewiesen, dass der Knoblauch den Blutdruck senkt, den Herztonus und den Rhythmus des Herzschlages erhöht sowie die Gefäße erweitert. Knoblauch wirkt so stark auf den Blutkreislauf, dass er sogar Erfolge gegen Nikotinsucht zeigen soll.
So wird sie genutzt
Anwendung
Bei Bronchitis, Asthma und Erkältung
Bei Entzündungen der oberen Luftwege kann das ätherische Öl aus Knoblauch zu Inhalationen eingesetzt werden. Auch zur Vorbeugung der Grippe eignet sich besonders gut Knoblauch. Die Anwendung von Knoblauchextrakten bei Bronchitis und Asthma war geläufig, da die Präparate die Schleimsekretion und den Abbau von Schadstoffen und Allergenen auf den Schleimhäuten sowie den Bronchien erleichtern.
Er wird auch bei der Behandlung von Angina und Entzündungen der Mundhöhle eingesetzt. Bei diesen Krankheiten werden die betroffenen Stellen mit verdünntem Saft bestrichen oder es wird gegurgelt.
Bei Darmkrankheiten und Parasiten
Als Heilmittel gegen Darmparasiten, besonders Wurmbefall (Spul- und Bandwürmer), ist die Pflanze schon seit dem Altertum bekannt und geschätzt. Auch ist dieses Wissen heute klinisch nachgewiesen und wird nicht nur beim Menschen, sondern auch in der Tiermedizin genutzt.
Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Sprechen Sie uns gerne an, bevor Sie Heilpflanzen über längere Zeit oder zusätzlich zu Medikamenten anwenden.